Berufsfeuerwehrtag 2017

Erstellt von FHafner am Juli 7th, 2017

Am ersten Julisamstag traten 14 Jugendliche pünktlich um 18 Uhr zu ihrer Schicht auf der Wache Berufsfeuerwehr Epfenbach an. In den nächsten 24 Stunden wurde der Dienstalltag einer Berufsfeuerwehrwache nachgestellt, wozu unter anderem Dienstsport sowie theoretische und praktische Ausbildungseinheiten gehörten. Aber auch der kameradschaftliche Teil mit gemeinsamen Mahlzeiten, gemeinsamen Abendprogramm, und Teamspielen machten diesen nicht alltäglichen Dienst zu etwas besonderem für die Jugendfeuerwehrmitglieder. Das wichtigste aber waren natürlich waren die Einsätze zu denen, auch zu manch ungünstiger Zeit, alarmiert wurde.

Bereits kurz nach Dienstantritt schrillte der Alarmgong für den gesamten Löschzug, bestehend aus Mannschaftstransportwagen, Löschgruppenfahrzeug und dem erst Anfang Juni in Dienst gestelltem Mittleren Löschfahrzeug. Ein Garagenbrand mit vermisster Person wurde von Floriansjüngern in kürzester Zeit abgelöscht. Gegen Abend kam es zu einem Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person und auslaufenden Betriebsmitteln. Die Person wurde fachmännisch aus dem Fahrzeug gerettet und medizinisch versorgt, sowie die Ölspur abgestreut. Um ein Uhr nachts wurden die Jugendlichen aus ihren Feldbetten alarmiert, eine Person war von seinem Abendspaziergang nicht zurückgekehrt und war im Bereich Wasserrückhaltebecken Wingertshecke vermisst. Mit voller Manpower wurde die Örtlichkeit mittels Wärmebildkamera und Handlampen abgesucht. Nach einiger Suche kam die Meldung Person gefunden, mit vereinten Kräften wurde diese in der Schleifkorbtrage gerettet und an den Rettungsdienst übergeben. Nach viel zu kurzer Nacht kam es um kurz nach sechs Uhr in der Früh zu zwei Mülleimerbränden. Aufgrund der stürmische Nacht wurde am Vormittag zu einem „Baum auf Straße“ der mit Handsäge entfernt wurde und „Wasser in Keller“ der mit Tauchpumpe trockengelegt wurde alarmiert. Weiter ging es mit einer Unklaren Rauchentwicklung in einer Werkstatt die es mit zwei Rohren zu bekämpfen galt sowie mit weiteren Rohren das angrenzende Wohnhaus zu schützen. Pünktlich zum Mittagessen verletzte sich ein Bürger schwer beim Grillen und entfachte dabei einen Flächenbrand. Auch dieses Szenario wurde von den Jugendlichen mit vollem Eifer bearbeitet. Schlussendlich kam es noch im Ortskern zu einem Scheunenbrand. Hier musste der verrauchte Bereich nach Personen abgesucht werden und die dichte Bebauung vor dem Übergreifen der Flammen geschützt werden. Wieder in der Wache zurück wurden die Fahrzeuge und Räume gereinigt und nach einem Tag Berufsfeuerwehrmann sein waren nicht nur die Jugendlichen, sondern auch deren Betreuer froh in ihr Bett zu kommen und Ihre Schicht auf der Wache Epfenbach zu beenden.