Atemschutzausbildung im Brandcontainer

Erstellt von FHafner am Mai 16th, 2014

Im Rahmen ihres 75-jährigen Jubiläums war die Mobile Übungsanlage Brand (MÜB) der EnBW für eine Woche bei der Nachbarwehr aus Reichartshausen stationiert. Auch die Atemschutzgeräteträger aus Epfenbach konnten dort ihre Heißausbildung absolvieren. Ausbildungsziele sind unter anderem die Wärmegewöhnung für Atemschutzgeräteträger und das Taktisches Vorgehen bei der Brandbekämpfung, das hier realitätsnah dargestellt werden kann. Je nach Einsatzszenario können Temperaturenen bis 250°C auf 1m Höhe und bis 650°C unter der Decke erreicht werden. Zu guter Letzt kann auch ein Flash-Over, eine Rauchgas-Durchzündung, simuliert werden. Dort herrschen kurzzeitig Temperaturen von bis zu 1200°C im Flammenmeer.
Der Übungsraum ist über eine Wendeltreppe vom Dach aus erreichbar. Vor dem Einstieg wird die Türe auf Wärme überprüft. Und gleich dahinter wartet schon die erste Brandstelle. Angenommen wird, dass sich brennbare Materialien (Schuhkommode , Kinderwagen, Bekleidung usw.) entzündet haben, wodurch die Treppe in Flammen steht . Der Löschvorgang des Trupps beginnt, und sobald die Bediener der Anlage den Löschversuch erkannt und für in Ordnung befunden hat, wird die Gaszufuhr gedrosselt und der Angriffstrupp kann weitergehen. Gleich neben der Wendeltreppe befindet sich ein Stromverteilerkasten. Hier wird besonders auf die Vorgehensweise des Trupps geachtet. Des Weiteren kann eine Gasleitung befeuert werden. Hier muss der Mann am Strahllrohr die Flammen einfangen und bei Seite drücken, damit der Truppführer die Absperrventile betätigen kann. Dieses Jahr wurde eine Übungspuppe in den Container gelegt die von den vorgehenden Trupps in Sicherheit gebracht werden musste, sowie war eine Propangasflasche im Brandraum die gekühlt bzw. aus dem Gefahrenbereich gebracht werden musste.

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