#1 Landwirtschaftliches Gebäude

Erstellt von FHafner am Januar 17th, 2021
  #01/2021 Brand Landw. Gebäude

 

  Brand
Alarmierung 18.01.2021 (07:12 Uhr)
Alarmmeldung Gesamtalarm Epfenbach – F3 – Landwirtschaftliches Gebäude
Einsatzdauer 8 h 42 min
Mannschaftsstärke 24 FM
Fahrzeuge: HLF 20 (1/5)
    MLF (0/3)
    MTW (1/5)
    KdoW (1/2)
  Weitere Einsatzkäfte: FF Spechbach – MTW, TLF 8/18, LF8/6
    FF Reichartshausen – MTW, TLF 16/25, LF 8/6
    FF Aglasterhausen – MTW, DLK
    FF Waibstadt – MTW, LF 10, LF20/16, GW-L
    Polizei Sinsheim – 2 FuStW
    Rettungsdienst – RTW
    KBM Dentz & stellv. KBM Lenz
    Energieversorger Syna
    Vertreter Kläranlage

 

  Einsatzbericht

Unser erster Einsatz in diesem Jahr war gleich etwas Größeres. Alarmiert wurde zu einem Brand einer Scheune am Hessenberg. Beim Eintreffen stand die Scheune bereits im Vollbrand und drohte auf das unmittelbar angebaute Wohnhaus überzugreifen. Die Bewohner des Hauses wurden bereits durch die Nachbarn gewarnt und konnten durch das ersteintreffenden Fahrzeug direkt aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Die Hauptaufgabe der ersten Fahrzeuge war der Schutz der dicht anliegenden Wohnhäuser, um dann gemeinsam mit den alarmierten Kräfte aus Reichartshausen, Spechbach, Aglasterhausen und Waibstadt die Löscharbeiten und Aufbau der Wasserversorgung durchzuführen. Der hinzugerufene Energieversorger Syna schaltete beide Gebäude stromlos. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Nachmittag an.

 

  Einsatzstelle
Am Hessenberg
 

 

  Bilder / Zeitungberichte
  • ++ Morgendlicher Großbrand in Epfenbach: Scheune mit direkt angrenzendem Wohnhaus steht lichterloh in Flammen ++
    Meterhoch loderten die Flammen in den Nachthimmel, Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren den ganzen Morgen über im Einsatz. Ob die Bewohner des vom Brand in Mitleidenschaft gezogenen Hauses am Hessenberg wieder zurückkehren können ist noch unbekannt.
    Zunächst war den Epfenbacher Löschkräften gegen sieben Uhr der Brand eines Gartenschuppens gemeldet worden, erklärt Kommandant Oliver Kohlhepp.
    "Beim Eintreffen der ersten Wehrleute brannten eine Scheune bereits lichertloh und die Flammen griffen auf ein direkt angebautes Wohnhaus über", so Kohlhepp weiter. Mittels Riegelstellung verhinderten die Floriansjünger zunächst, dass sich der Brand auf weitere direkt angebaute Gebäude ausbreitete.
    Kommandant Kohlhepp spricht von einer alten und dichten Bebauung, welche den Löscheinsatz zusätzlich erschwerte. Unterdessen löste die Rettungsleitstelle Großalarm aus: Feuerwehrkräfte aus Aglasterhausen, Spechbach, Reichartshausen und Waibstadt rückten nach. Löschangriffe erfolgten durch das Hinterhaus, das Haupthaus sowie über die eingesetzte Drehleiter aus dem Odenwald.
    Die 70 eingesetzten Männer und Frauen bekamen den Brand schließlich unter Kontrolle. Bei Tageslicht konnten die Brandermittler des Sinsheimer Reviers dann das ganze Ausmaß erkennen: Eine Scheune wurde zerstört, der Dachstock des angrenzenden Wohnhauses brannte aus. Die beiden Bewohner des Hauses konnten unverletzt entkommen und befanden sich am Sonntagmorgen in Betreuung der Feuerwehr.
    Ob das Gebäude noch bewohnbar ist, war zunächst unklar. Oliver Kohlhepp zufolge seien mindestens umfangreiche Reinigungsmaßnahmen erforderlich. Der entstandene Sachschaden soll ersten Schätzungen zufolge mehrere hunderttausend Euro betragen.
     

     


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